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Ausflug zum Burgenmassiv Alt-Dahn

Gleich drei Burgen auf einer langgezogenen Sandsteinklippe


Auf einer Sandsteinklippe aus fünf Felsen entstanden nacheinander die drei Dahner Burgen. Sie sind eindrucksvolle Beispiele für die im Wasgau typischen Felsenburgen. Im Laufe der Jahrhunderte und den Verfall der Burgenhaben sich die verwitterten Mauern und die abgemeißelten Felsen verbunden, Natur und Architektur wurden mehr und mehr zu einer Einheit.

Die Erbauungszeit der ersten Burg auf dem Schlossberg ist unbekannt, liegt aber vermutlich im späten 12. oder frühen 13. Jahrhundert. Von Beginn an waren die Dahner Burgen von den Rittern von Dahn bewohnt. Diese waren zuerst als Reichsministeriale noch direkt dem König lehenspflichtig, wohl seit der Mitte des 13. Jahrhunderts waren sie Lehensmänner des Bischofs von Speyer. Bis 1603 mit Ludwig II. von Dahn die Linie der Dahner ausstarb wohnten stets Mitglieder der Familie auf den Burgen.

Die Dahner Burgen sind ein besonders eindrucksvolles Beispiel der für den südlichen Pfläzer Wald charakteristischen Felsenburgen. Die verwitterten und zerklüfteten Sandsteinfelsen sind dabei nicht nur Unterbau der Burg, sondern auch deren Bestandteil. Kammern, Gänge und Treppen sind aus dem Stein herausgearbeitet, die Felsen sind in das Wehrsystem einbezogen.

Besonders eindrucksvoll sind die beiden mächtigen Bastionstürme die sich auf Altdahn erhalten haben, sowie die zahlreichen Zisternen und Brunnen der drei Anlagen. (Aus „Reisezeit“, Verlag Schnell + Steiner)

Ein mehrsprachiger Audioguide für Kinder und Erwachsene ist in der Burgschänke erhältlich.

Burgführungen für Gruppen sind nach Voranmeldung möglich.

Nützliche Daten

Telefon:
06391-3650 oder 06391-993543
Öffnungszeiten:
April bis Oktober täglich von 9.00 bis 18.00 Uhr,
November bis März täglich von 9.00 bis 17.00 Uhr.
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