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Ausflug zur Burgruine Drachenfels

Eine absolut abenteuerliche Burganlage


Nahe dem Dorf Busenberg, etwa 7 km nördlich der Grenze zwischen Deutschland und Frankreich, liegt die Burg Drachenfels auf dem gleichnamigen 150 m langen Sandsteinfelsen, der sich auf einem Bergrücken in 368 m ü. NHN erstreckt. Der höchstgelegene Teil des Burgfelsens wurde zum Bergfried ausgebaut. Wegen seines heutigen Aussehens wird der Turmrest im Volksmund „Backenzahn“ genannt; er macht die Ruine zu einer der auffälligsten Burgen in Rheinland-Pfalz.

Die Burg ist von Busenberg aus über eine befestigte Straße anzufahren, die bis zur Drachenfelshütte des Pfälzerwald-Vereins führt. Von dort aus sind die letzten 200 m zur Burg zu Fuß zurückzulegen.

Die Burg entstand im 12. Jahrhundert. Da sie Raubritter beherbergte, wurde sie bereits 1335 nieder ­gebrannt, jedoch bis Ende des 14. Jahrhunderts nach und nach wieder aufgebaut. Die Burg wurde am 10. Mai 1523 endgültig zerstört.

Erhalten sind heute noch die Felsenkammer (Oberburg), das Torgebäude und Reste eines Flankierungsturms (Unterburg).

Der Name der Burg könnte von dem Drachen herrühren, der in die Sandsteinwand des ehemaligen Burgsaals eingra­viert ist. Es ist allerdings unbekannt, wann diese Abbildung angefertigt wurde. Es besteht also auch die Möglichkeit, dass mit der Eingravierung auf den bereits existierenden Namen Bezug genommen wurde.

Die Burgruine bietet von ganz oben einen herrlichen Ausblick über die sanften Hügel des Biosphärenreservates Naturpark Pfälzerwald/Nordvogesen.

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